Bruderhahn und Zweinutzungshuhn

Die Ostertage sind vorbei und damit wird auch ein bisschen leiser um das Thema Ei und was damit ummittelbar verbunden ist: Küken – um es genauer zu sagen: Kükentöten.

Es gab schon immer auf Finkes Hof ganz viele Hähne. Sie halten die „Damen“ in Schach, sorgen für die „Musik“ und sehen einfach schön aus! Wir haben also schon immer im Rahmen unserer Möglichkeiten das Projekt „Bruderhahn“ praktiziert. An dieser Stelle muss man sagen, dass es bis vor kurzem eine strikte Aufteilung auf Lege- und Masthühner gab. Die einen sind für das Eierlegen, die anderen auf Fleischproduktion spezialisiert. Man kann sich also vorstellen, dass ein Hahn aus der „Eier-Legen-Linie“ nicht rentabel bei der Aufzucht und Haltung war.

Allmählich wird die Initiative Zweinutzungshuhn von Bioland und Demeter bekannt. Hier handelt es sich um eine gemischte Nutzung. Die Tiere legen nicht ganz so viele Eier, bauen aber dafür Fleisch an. In diesem Frühjahr haben wir unseren Hühnerstahl neu bestückt. Die männlichen Tiere kommen aus so gemischten Rassen. Als Brathühnchen haben sie hervorragend geschmeckt! Fragen Sie nach – vielleicht haben wir noch ein paar in der Tiefkühltruhe. Mit Sicherheit können wir aber noch genug Suppenhühner anbieten! 🙂